Bruno Rabl

 

Bruno Rabl, der Augsburger Wirtschaftsjurist, hat im Jahr 2005 mit dem Krimi „Tod durch Alkylphosphat“ seinen ersten Roman veröffentlicht. 2013 folgte die Novelle und Streitschrift „Wenn Reichtum tötet“, welche die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in der Textilproduktion Bangladeschs anprangert. Die nun vorliegende Erzählung „Eine rabenschwarze Seele“ beschreibt ergreifend die Not der Beziehungslosigkeit der postmodernen Gesellschaft. Bruno Rabl ist in Augsburg dafür bekannt, dass er sich immer wieder zu den unterschiedlichsten Themen öffentlich äußert – er ist vor allem ein fleißiger Briefeschreiber. Das Buch „Eine rabenschwarze Seele“ enthält eine interessante Auswahl seiner Briefe: Einige sind sehr pikant, schwäbische und bayerische „schwarze“ Politgrößen spielen eine Rolle.

 

 

Neue Beiträge im Literaturradio Bayern, Kanal des VS.

 

 

 

Am 20. Mai 2017 lasen im Grimmelhaus in Memmingen schwäbische Autorinnen und Autoren des VS unter dem Titel „Schwäbische Zeitsprünge“ Auszüge aus ihrem Werk – präsentierten ein vielfältiges Programm das durch Jahrhunderte in die Gegenwart führt, Begrüßung Christoph Engelhard. Sie hören Heide Ruszat-Ewig, Bruno Rabl (Radioaufnahme von Minute 41 bis Minute 25), Kristiane Kondrat, Antonie Schneider und Uschi Zietsch. Durch das Programm führen Marita Panzer und Arwed Vogel. Musikbegleitung Egbert Dreher und Gottfried Schuster.

 

 

 

Rabl, Bruno: Eine rabenschwarze Seele
Erzählung und Briefe   Am Stadtrand von Augsburg kaufen Oskar und Rita Brunner in den 1950er Jahren ein Grundstück und bauen ein Häuschen darauf. Von nun an fällt es ihnen schwer, finanziell den Kopf über Wasser zu halten. Da k ... (mehr lesen)
CHF 19.20
Rabl, Bruno: Wenn Reichtum tötet
Von Wutbürgern und Mutbürgern Novelle und Streitschrift   Nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa gibt es erschreckend viele Unternehmen, die ihr Personal zu unwürdigen Bedingungen beschäftigen. Abstürze aus der Mit ... (mehr lesen)
CHF 16.50

Zeitungsartikel von Bruno Rabl

Es ist höchste Zeit

Allgäuer Zeitung (Füssener Blatt),

 

Zu „Türken tragen Konflikt nach Deutschland“und dem Kommentar „Erdogans Handlanger“von Simon Kaminski (Seite 1) sowie „Aufgeheizte Stimmung“(Bayern) vom 30. Juli:

 

Seit der Vereitelung des Putsches durch das Militär wütet Erdogan in der Türkei: Blind schlägt der türkische Präsident um sich, und jeder, der nicht so denkt wie Erdogan, muss befürchten, seine Arbeit zu verlieren, enteignet zu werden oder gar eingesperrt, geschlagen und gefoltert zu werden. Die Türkei ist in meinen Augen kein demokratischer Rechtsstaat mehr, sie ist eine schreckliche Diktatur.

Friedliche Demonstrationen und freie Meinungsäußerung sind wesentliche Grundrechte der BRD, und alle Bürger unseres Staates haben diese Rechte. Wenn jedoch in Deutschland Türken Andersdenkende bedrohen, die Fensterscheiben deren Geschäfte einwerfen und deren Garagentore mit Totenköpfen beschmieren, dann ist es höchste Zeit, entschlossen mit der vollen Härte unseres Strafgesetzbuches zu reagieren. Außerdem müssen wir genauer hinschauen, was hier in Moscheen gepredigt und in türkischen und anderen islamischen Vereinen und Verbänden gemacht wird. Vielleicht waren wir da in der Vergangenheit zu gutgläubig und zu tolerant. Wir sind gut beraten, wenn wir die Imame besser kontrollieren. Wichtig wäre, dass sie nur noch in Deutsch predigen dürfen. Und wer zu Gewalt gegen „Nichtgläubige“aufruft, der muss bestraft werden – und auch die Ausweisung in die Türkei darf kein Tabuthema mehr sein.

Bruno Rabl, Augsburg

Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband
Fairlag
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