Frey-Flach, Maria Natalina 

 

hat seit dem Jahr 2000 immer wieder einmal einen Anlauf genommen und aufgeschrieben, was ihr einfiel von ‚früher‘. Zu Beginn war auch ihr Ehemann aktiv dabei, nach seinem Tod machte sie allein weiter. Mal schrieb sie in Hochdeutsch, mal in Mundart mit einem charmanten Winterthurer Akzent im Gontenschwiler-Dialekt. Sie lebte sechzig Jahre in Gontenschwil, zuerst drei Jahre als Lehrtochter in der Gärtnerei, dann als Ehefrau, Mutter, Geschäftsfrau und Managerin eines Großhaushaltes. Dabei blieb sie aber immer ein wenig Außenseiterin, Fremde im Dorf. Ihr für die damalige Zeit wohl exotisch anmutendes brasilianische Aussehen wie auch ihr trotz aller Bemühungen nicht ganz lupenreiner Gontenschwiler-Dialekt vertrugen sich nur bedingt mit den im Dorf Herrschenden Normen und Werten.

 

 

Frey-Flach, Maria Natalina: Ein Leben
Rückblick auf alte Zeiten.     Monate, Jahre vergingen, aber der Krieg nicht. Für mich nahte die Lehrzeit. 1943 begann ich meine Lehre in einer Gärtnerei in Gontenschwil, einem Bauerndorf im Aargau. Damals herrschte noch ... (mehr lesen)
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