Aktuelles zu Veranstaltungen

Hier finden Sie Berichte über kommende und vergangene Veranstaltungen. Informieren Sie sich auch in unserem  Veranstaltungskalender.

Dienstag, 12. Juni 2018: Buchvernissage von Béa Traxler, ‚schräg, schrill, putzig, böse‘ in der Buchhandlung am Dorfplatz in Allschwil / BL.

Gegen 70 Personen fanden sich pünktlich zu Beginn der Vernissage in der Buchhandlung am Dorfplatz in Allschwil ein. Die Veranstaltung wurde von der Buchhändlerin, Frau Lisa Dürig, mit einer kurzen Würdigung des Schaffens der Autorin Béa Traxler eröffnet. Der Verlagsleiter – Fritz Frey, IL-Verlag, Basel – charakterisierte anschliessend den in allen Facetten schillernden Inhalt von ‚schräg, schrill, putzig, böse‘ und merkte wohl treffend an, dass das Schräge und Schrille in unserem Leben uns oft ganz böse unter die Nase gerieben werden kann, dass dies aber durchaus gut erträglich ist, wenn das  ‚Unter die Nase reiben‘ putzig daherkommt.

 

Und genau so war denn auch die Buchvorstellung durch die Autorin in der Begleitung von Sibylla Breitenstein, Musikerin und Mitvortragende. Mit witzig umgesetzten Sketches aus dem Buch und mit passenden Liedern und Musikstücken konnten die Besucher den Einstieg in den nicht immer leichten – aber mit Leichtigkeit behandelten – Stoff des Buches finden. So konnte erlebt werden wie in unserer Gesellschaft von eingefrorenen und auf künstliche Befruchtung wartenden Eizellen und Spermien bis zu den hochpolitischen tragisch-schaurig-komischen Dauerdarstellern der Weltpolitik die ganze Farce durch den gesunden Menschenverstand durchschaut und eingeordnet werden kann. Galgenhumor ist es, was in den Geschichten und Kolumnen durchklingt und das Leben in einer zunehmend verrückten Gesellschaft erträglich macht.

 

Mit grossem Applaus wurden die Autorin und die Musikerin belohnt. Die Autorin, Béa Traxler, signierte anschliessend die zahlreich gekauften Bücher. Der köstliche Wein zum von der Familie Traxler spendierten Apéro wurde von der Weinhandlung Jürg Oberholzer, Allschwil, gestiftet.

 

«Wundergugge»-Aufführungen vom 27. April 2018 und vom 4. Mai 2018

 

Basel und Allschwil, 25. Mai 2018 Fritz Frey

 

Als erste Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Fa. BPT Kommunikation & Musik kam die Präsentation von Mundart-Liedern durch Colette Greder – Spatz vom Spalenberg – begleitet von Andrei Ichtchenko und Texten von unserem Autor, Martin Schwitter, alias mjps, zustande.

 

Schon nach kurzer Zeit war die erste Aufführung ausverkauft, so dass eine weitere Veranstaltung kurzfristig angesagt werden musste, welche ebenfalls nach kurzer Zeit ausverkauft war. Bereits nach den ersten Takten Gesang und Akkordeonmusik war klar, dass es niemand bereute, dass er sich zum Besuch der Veranstaltung entschlossen hatte. Diese war kombiniert mit einem feinen Konzertmenu – zubereitet vom Team des Restaurants Jägerstübli –, so wurde das Ganze zu einem wahren Gaumen- und Ohrenschmaus. Colette Greder mit ihrem französischen Charme und dem typischen Basler Witz sang sich einmal mehr auf Anhieb in die Herzen des Publikums. Andrei Ichtchenke – ein wahrer Meister auf dem Akkordeon – brachte nebst seiner brillanten Technik im Spiel mit den Tasten auch die Empfindsamkeit seiner slawischen Seele so zum Ausdruck, dass niemand davon unberührt blieb. Eingebettet in dieses ausdruckstarke Duo kamen die Mundartgeschichten von mjps ausgezeichnet zur Geltung. In seiner Rolle des Fährymaa gab er diese als begabter Erzähler in erfrischender Unmittelbarkeit zum Besten.

 

Beide Abende kamen beim Publikum so gut an, dass langanhaltender Applaus die Künstler belohnte. Aber nicht nur diese, auch die Organisatoren wurden mit dankbarem Applaus bedacht. Nicht zuletzt hat die versierte Küche und die flinke Bedienung des Restaurants Jägerstübli zur hervorragenden Stimmung beigetragen. Beim Verabschieden des Publikums wurden die Organisatoren von nicht wenigen Besuchern dazu aufgefordert, bald wieder eine Veranstaltung dieser Art ins Programm aufzunehmen.

 

Wir sind stolz darauf, dass es möglich war, den Fährymaa-Autor des IL-Verlages mit den beiden namhaften Künstlern auftreten zu lassen. Das ist für den Bekanntheitsgrad des Autors und unseres Verlages von Bedeutung. Ohne die Zusammenarbeit mit Béatrice und Peter Traxler von der Fa. BPT Kommunikation & Musik wäre dies nie möglich gewesen. Die uneigennützige Organisation der Veranstaltung durch die Fa. BPT war ein Geschenk an den IL-Verlag, für welches wir uns auch an dieser Stelle recht herzlich bedanken.

 

12. Juni 2018, 19:00 Uhr,                                                                           Buch am Dorfplatz AG Baslerstrasse 2a 4123 Allschwil

Literaturabend in der Botschaft der Republik Serbien in Bern

 Montag, 30. April 2018, Serbischer nationaler Radio- und TV-Sender RTS

 (Pressemitteilung der Botschaft der Republik Serbien in Bern)

 

Anlässlich des Literaturabends vom 26. April in der Botschaft der Republik Serbien in Bern waren sechs serbische Autoren aus der Schweiz zusammen mit dem „IL-Verlag“ aus Basel zu Gast; Ein Verlagshaus, das die Werke der serbischen Autoren in deutscher Sprache veröffentlichte.   

Nachdem der Geschäftsführer, Fritz Frey, im Namen des IL-Verlages die Anwesenden begrüsste, stellten die Autoren Danijela Golijanin, Jasna Milanović, Mileta Simić, Evelina Kummer, Dana Tović und Miodrag Lukić, der Initiatior des Literaturabends, ihre Werke vor.        

Auch wurden die Anwesenden zu Beginn des Abends durch die Botschafterin der Republik Serbien der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Dr. Snežana Janković, begrüsst: Sie wies vor allem darauf hin, dass dieser Literaturabend zusammen mit den sechs Autoren ein Beweis für die aussergewöhnliche Lebendigkeit der serbischen Literatur in der Schweiz sei.

Dem Anlass sei besondere Bedeutung wegen des Hauptgastes, dem IL-Verlag, zuzuschreiben: Derzeitig sei es der einzige Verlag in der Schweiz, der Werke von in der Schweiz lebenden serbischen Autoren in deutscher Sprache veröffentlicht. Für das Interesse, dass der Verlag der serbischen Literatur entgegebringt, bedankte sich die Botschafterin. Die Zusammenarbeit stelle eine starke Unterstützung für die serbische Diaspora in der Schweiz dar.

Frey sprach sowohl über die Anfänge der Zusammenarbeit als auch über seine Beweggründe für die Publizierung der Werke in deutscher Sprache. Vor allem wäre der Mangel an wahrheitsgetreuen Informationen über Serbien in der schweizerischen Öffentlichkeit festzustellen. Mit dem Publizieren der Werke wollte er den hiesigen Lesern ein richtiges Bild der serbischen Kultur und Mentalität vermitteln.  

„Der Name Informationslücke-Verlag, welcher sich in der Abkürzung IL-Verlag abbildet, ist nicht nur eine schöne Idee. Er veröffentlicht Bücher, welche es wert sind, veröffentlicht zu werden, die aber von anderen Verlagen, welche halt mehr dem Modestrom der öffentlichen Meinung entsprechen, nicht zur Kenntnis genommen werden.“

Für die Ehre dankend, in der Botschaft zusammen mit den Autoren und ihren Werken empfangen worden zu sein, erwähnte Frey, dass aus gleicher Haltung dem kulturellen Schaffen gegenüber die Zusammenarbeit entsprungen sei, „Denn in jedem dieser Bücher weht der Atem der Freiheit, die Sehnsucht nach Brüderlichkeit und die Einsicht, dass diese beiden durch das Recht geschützt werden müssen und nicht durch viele tausende Tonnen von Bomben zerstört werden dürfen“.          

Der kleine Verlag wolle einen kleinen, einen winzigen Beitrag dazu leisten, so Frey, dass Menschen vielleicht zur Einsicht kämen, dass es keinen weltweiten Hollywood-Brei brauche, dass das Recht des Stärkeren im wirtschaftlichen Zusammenleben der Menschen unserer Welt zu einer grossen Katastrophe führe, und dass die Freiheit und Vielfalt im kulturellen Schaffen der einzige und wahre Reichtum der Menschen sei.         

Im Anschluss des Abends sprachen die Autoren über ihr literarisches Schaffen und lasen bestimmte Stellen aus ihren Werken dem Publikum vor. Beiderseits wurde der Wunsch zur Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen den serbischen Schriftstellern und dem Basler Verlagshaus ausgedrückt.       

Basler Wundergugge

Konzert & Lesung, Erntezeit

Freitag, 30. März, 21:30 – 23:30

Timothée Wahlen liest aus seinem Buch «Erntezeit».

Musikalisch umrahmt wird die Lesung von der Band «Blindzeile» und Julien Wahlen.

Eintritt: 15,00 SFr.

 

Einblicke in den gesellschaftskritischen Umweltkrimi «Erntezeit», dazu bewegende Lieder von Singer-Songwriter Julien Wahlen und der Band Blindzeile. Timothée Wahlen entflammt mit seinem aufwühlenden Roman (IL Verlag 2017) innere Diskussionen; getragen durch Julien Wahlen, der mit einem Auge am Horizont und mit dem anderen Fuss in der Pfütze vor dem eigenen Haus steht.

 

 Umrahmt wird die Lesung von Blindzeile. Die Band steht für Melodien mit langen Hallfahnen und Texte, in denen unter anderem entschlossen von Unsicherheit berichtet wird. Blindzeile hat 2017 das Debütalbum «Wiedersehen» veröffentlicht.

Broken house Matinée, Sonntag, 11. März 2018, Lesung mit Musik von und mit Beat Schönegg, von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

Lesung im Café Hebel, Petersgraben 24, Basel, 18. 01.2018, 19:00 Uhr

Edith Schweizer-Völker erzählt und liest aus "Fasnacht ohne Grenzen".

Die weitherum bekannte und versierte Basler Ethnologin, Edith Schweizer-Völker erzählte im proppenvollen Café Hebel auf humorvoll lebendige Art von ihren Nachforschungen über die verschiedenen Fasnachtsbräuche im Dreiland. Weg von der Nabelschau der städtischen Fasnacht, die immerhin ins Weltkulturerbe aufgenommen ist, hinaus aufs Land, ins Elsass und nach Süddeutschland. Das von Fredy Prack reich und vorzüglich illustrierte Buch - die Gäste erhielten vom veranstaltenden Verlag eine Broschüre mit den Bildern - ergibt überraschende Einblicke in die fasnächtliche Lebenswelt der Regionen jenseits aller Grenzen. Wie phantasievoll schöpferisch Volksgut sein kann, das führte Edith Schweizer-Völker den faszinierten Zuhörern eindrücklich vor Aug und Ohr.

Gekonnte musikalische und kabarettistische Einlagen des Duos "Lälleforälle" - Ruth Wetter und Sibylla Breitenstein - untermalten das geschilderte fasnächtliche Treiben mit Liedern und Texten aus den jeweiligen Regionen.

Ein bunter, vergnüglicher Abend übertraf sogar die Erwartungen der unangemeldeten Besucher, welche aufgrund der Vorankündigung in der BaZ unter dem Titel "Kabarett im Larvenstadium" den Weg ins Café Hebel fanden.

-ff-

Buchvernissage in der Buchhandlung Ganzoni, Basel: Christoph Goichon, Basler Trouvaillen vom 9. Dezember 2017.

Bis auf den allerletzten Platz war die Buchhandlung Ganzoni beim Spalentor in Basel gefüllt, als der Verleger des Buches "Basler Trouvaillen" den Autor, Christoph Goichon, den Fotografen und Lektoren, Caspar Jenny, und die gegen 60 anwesenden Personen begrüßen durfte.

Christoph Goichon präsentierte ein heiteres und kurzweiliges Rätselspiel mit den künstlerisch herausragenden Fotos von Caspar Jenny. So führte er die vom Gebotenen begeisterten Zuhörer und Zuschauer durch versteckte und unbekannte Orte unserer Stadt. Oft war ein verblüfftes Staunen im Publikum festzustellen, wenn wieder ein kulturelles Bijou zum Vorschein kam, von dem die wenigsten oder auch gar niemand vorher eine Ahnung gehabt hatte. So tauschten die Besucher nach der Lesung beim Apéro durch neue Erkenntnisse bereichert ihr Wissen über weitere selten bekannte und seltsame Orte in der Stadt Basel aus und freuten sich daran, dass mit Christoph Goichon ein Elsässer aus Straßbourg mit der Stadt Basel eine Freundin gewonnen hat.

Buchvernissage im sogar theater, Josefstrasse 106, Zürich, Georges Wieland, Absturz, Kurzgeschichten.

Gegen siebzig Personen fanden sich am Samstagabend, 11. November, 20:00 Uhr, zur Buchvernissage von Georges Wieland im sogar theater an der Josef Strasse 106 in Zürich ein. Die stimmige Atmosphäre des Kleintheaters liess die Besucher und Besucherinnen gespannt auf den Auftritt vom Autor des Erzählbandes "Absturz" warten. Nach einer kurzen Ansprache des Verlegers des IL-Verlages, Basel, stieg der rethorisch geschulte Autor auf die Bühne und nahm den ihn gebührenden Platz im Rampenlicht ein. Er hatte sich dazu entschieden eine ganze Erzählung aus dem Buch "Absturz" vorzulesen. Dazu wählte er eine seiner liebsten Erzählungen: Geschichtslektion. Georges Wieland offenbarte, dass er nicht nur schriftstellerische sondern auch schauspielerische Fähigkeiten hat und inszenierte den Text sprachlich so anschaulich, dass ein Einmanntheater dies kaum besser hätte auf die Bühne bringen können.

Der vorzüglich vorbereitete und präsentierte Apéro fand ebenso Anklang wie die gekonnte Lesung. Bücher wurden eifrig gekauft und signiert. Und als Fazit darf von einem rundum gelungenen, hochstehenden kulturellen Anlass gesprochen werden.

Viele der Besucher verabschiedeten sich mit der Bemerkung: Wir freuen uns auf das nächste Mal!

Buchvernissage von Danijela Golijanin, "Als wäre ich ein Koffer", in Neuhausen am Rheinfall, 8. September 2017.

Am Freitagabend um 19:30 Uhr fanden sich im Lokal des Vereins KOLO zahlreiche Besucherinnen und Besucher ein, um das Erscheinen des Buches von Danijela Golijanin "Als wäre ich ein Koffer" zu feiern. Umrahmt von serbischen Tänzen durch eine Kindertanzgruppe sowie serbischen und schweizerischen Volksliedern, stellte Danijela Golijanin ihr Buch vor. Dass selbst der Gemeinderat von Neuhausen an der Buchpräsentation Anteil nahm, ehrte nicht nur die Autorin und den IL-Verlag, es war das auch ein Dankeschön an die serbische Gemeinde in Neuhausen und Schaffhausen, welche durch den Verein KOLO aktiv und überaus positiv an der Gestaltung des Gemeindelebens teilnimmt.

Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband
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