Strässle, Andy: Versprochen

Roman

 

"Ich hatte geschlossene Türen noch nie besonders gemocht. Dafür hattest du mich immer ausgelacht. Hattest gesagt, ich ließe immer alles gleich hinaus, wäre nicht bereit, etwas in einem Raum zu konzentrieren. Aber du lächeltest dabei. Und immer schlüpfte deine Hand in meine, wenn wir in einem besonders engen Lift irgendwo hochfuhren. Eine Kleinigkeit. Es war eine Kleinigkeit. Aber wie ich sie vermisste."

Die ergreifende Leidensgeschichte einer jungen Frau, der kein anderer Ausweg mehr blieb, als in die geschlossene Abteilung der Psychiatrischen Universitätsklinik einzutreten und eines jungen Mannes, der sich von außerhalb mit ihr zusammen auf die Rückkehr in den Alltag vorbreitet.

 

zu Andy Strässle

 

IL-Verlag, 2014

Paperback, 214 S.

ISBN: 978-3-905955-65-1

 

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Eine feine Rezension von Gregor Szyndler in Zeitnah.ch

 

Der Basler Schriftsteller und «Zeitnah»-Mitbegründer Andy Strässle legt mit «Versprochen: Eine Liebesgeschichte» einen verstörenden, im besten Sinn des Wortes trügerischen Roman vor.


Es ist die Klarheit solcher Sätze, es ist ihr Perlen, Schimmern und Glimmern, die «Versprochen» zu dem machen, was es ist. Weit mehr als gleissend glärrende Liebesgeschichte und Vergangenheitssuche, besticht «Versprochen» durch eine Vielzahl kleiner Fluchten aus dem Elends- in den Paradiesbereich der Sprache, und somit auch des Seins. (zVg)

Basler Woche 20.6.14 Nr.12

Gundeli-Zeitung (GZ vom 25. Juni 2014, Nr. 917)

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