Keller, Peter F.: Beim Flügelschlag des Thurgauer Mönchs

Roman

 

„Vieles deutet darauf hin, dass wir die Herrschaft über uns selbst eines Tages verlieren …”

So weit darf es niemals kommen.

Die Leiche des umstrittenen Kernphysikers Darius Sarsan verschwindet aus dem Krematorium in Genf. Seine Tochter Domenica stellt Kriminalinspektor Moser vor ein mysteriöses Rätsel. Wenig später trifft sie zufällig mit dem Fotografen Antoine Evan zusammen. Sie kennen sich nicht. Trotzdem logieren die beiden für eine Nacht im selben Hotel. Am Morgen finden sie auf ihrem Zimmerbalkon eine tote Brieftaube. Antoine und Domenica beschließen, die Taubenpost persönlich an ihren Bestimmungsort in Italien zu bringen. Dort geraten sie in die Fänge einer dubiosen Loge. Sie verwahrt das Wissen von Menschen, die der Zeit weit voraus sind. Unter keinen Umständen darf die Öffentlichkeit davon erfahren. Das Paar steht vor einer erdrückenden Zerreißprobe zwischen Schweigen und Reden. Zwischen Leben und Tod.

 

zu Peter F. Keller

 

IL-Verlag, 2014

Paperback, 304 S.

ISBN: 978-3-9523991-8-7

 

 

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Beste Unterhaltung, fesselnd, gescheit, mit Niveau.

Den neuen Roman von Peter F. Keller habe ich mit viel Spaß und Genuss gelesen. Von Anfang bis Schluss fesselnd, interessant, gescheit, beste Unterhaltung im besten Sinn und dazu mit Niveau. Wer will, kann weiter denken, wer nicht weiter denken will, hat immer noch ein spannendendes Buch gelesen. Es wird beiden Ebenen gerecht, und das allein ist schon selten.

Vor bald fünf Jahren genoss ich Peter F. Kellers Erstling Der Handkuss des Augenfalters und bin hoch erfreut, dass Beim Flügelschlag des Thurgauer Mönchs von gleich hoher Qualität ist und dazu doch völlig anders (man wirft ja sonst Autoren vor, in jedem Buch immer ums gleiche Thema zu kreisen oder im schlimmsten Fall das gleiche Buch zu schreiben).

Der Plot ist sehr gut, ja genial mit der Loge bzw. Kongregation, welche die Menschheit vor den schlimmsten Übeln bewahren will. Obwohl das Logenmotiv heute öfters und sehr erfolgreich verwendet wird, setzt Peter F. Keller es doch völlig anders ein. Die fiktiven Elemente tun der Glaubwürdigkeit der Geschichte niemals Abbruch. Sprachlich kommt der Text tadellos und oftmals mit köstlichen Feinheiten verspielt daher.

›Genitales‹ wird maßvoll und fein eingesetzt, nie auch nur annähernd vulgär.

Fremdsprachliches ist immer übersetzt (ingresso vietato - Zutritt verboten), in einigen wenigen Fällen wäre es nicht unbedingt nötig gewesen (N'est-ce pas? Nicht wahr?). Beim Appenzellischen war ich allerdings meistens froh um die Erklärungen ...

Interessant auch die Handlungszeit (1988) – vor I-Phone- und Internet. Etliche Autoren sagen, in unserer Zeit seien u.a. gerade wegen der Überdigitalisierung spannende Geschichten nicht mehr so leicht zu erzählen.

Aus dem Überangebot von oftmals sehr mediokeren Neuerscheinungen ragt dieses Buch weit hinaus. Gratulation an den Schriftsteller Peter F. Keller. Nun muss es seine Leser/-innen finden …

 

Dinu Logoz, August 2014

Leserstimme

L.L. aus Z.:

Schade, dass ich bereits am Ende des Buches angelangt bin, ich könnte noch viele weitere Tage, Nächte weiterlesen! Das Buch ist so spannend, interessant, die Beschreibungen, Wortwahl, Gedanken, Dialoge so schön, scharfsinnig, verrückt … Ach, es kann nur mit Superlativen umschrieben werden! Wo der Autor bloss diese vielen Ideen hernimmt?!

Klar, ich werde das Buch noch einmal lesen. Es gibt soo viele Passagen, die es wert sind, mehr wie 2 bis 3 Mal gelesen zu werden …

Das Buch verdient es wirklich eine Nr. 1 zu werden!

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